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Einsatz

Übung: Nächtliche Rettungseinsätze auf dem Rhein

Veröffentlicht: 22.02.2025
Autor: Sven
Boot der DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp während der nächtlichen Übung auf dem Rhein.
35 Einsatzkräfte und 7 Motorrettungsboote haben an der Übung teilgenommen. Foto: DLRG Bezirk Kreis Wesel e.V.

Teilnahme an der Nachtübung des DLRG Bezirks Kreis Wesel

Moers/Wesel, 22. Februar 2025 – Dunkelheit, schlechte Sicht und schwierige Navigationsbedingungen: Rettungseinsätze auf dem Wasser sind oft anspruchsvoll. Um auf solche Szenarien bestens vorbereitet zu sein, nahm die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp e.V. an der diesjährigen Nachtübung des DLRG Bezirks Kreis Wesel teil. Diese Ausbildungsaktion diente dazu, die Einsatzfähigkeit der Rettungskräfte unter realistischen Bedingungen zu optimieren.

Nach Einbruch der Dunkelheit versammelten sich die Einsatzkräfte am Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Wesel. Das Übungsszenario: Ein schwarzes Boot wurde vermisst und sollte in einem großen Suchgebiet Rhein aufwärts geortet werden. Zudem galten drei Personen als vermisst. Insgesamt nahmen 35 Einsatzkräfte mit sieben Motorrettungsbooten an der Übung teil.

Die Dunkelheit und anhaltender Regen erschwerten die Navigation erheblich. Besonders herausfordernd war die Berufsschifffahrt: Die großen Schiffe, die den Rhein befuhren, mussten in einer präzisen Suchkette umfahren werden, ohne dass es zu Kollisionen kam. Die Kommunikation innerhalb des großen Verbands – sowohl zwischen den Booten als auch mit der Einsatzleitung – stellte eine zusätzliche Herausforderung dar. Dennoch arbeiteten die Teams konzentriert zusammen. Schließlich konnten zwei der vermissten Personen – dargestellt durch Übungspuppen – im Wasser treibend entdeckt werden. Sie wurden umgehend an Bord genommen, medizinisch erstversorgt und zur Einstiegsstelle gebracht, wo der Rettungsdienst übernahm.

Währenddessen suchten die verbleibenden Boote weiter nach dem vermissten Boot und der dritten Person. Letztlich wurde das Boot treibend auf dem Rhein entdeckt, die bewusstlose Person lag an Deck. Das Boot der DLRG Moers-Rheinkamp übernahm die Erstversorgung der bewusstlosen Person, bevor es das Boot sicher zur Einstiegsstelle schleppte.

Neben den Bootseinheiten war auch ein Trupp Strömungsretter in der Lippe im Einsatz. Sie trainierten die Suche nach einem verunglückten Kajakfahrer in einem schwer erreichbaren Bereich der Lippe.

Pressesprecher Jan Heykamp erklärte dazu: „Die Strömung des Rheins, das wechselhafte Wetter und die Dunkelheit der Nacht stellten zusätzliche Herausforderungen dar. Diese Faktoren erforderten von unseren Einsatzkräften höchste Konzentration und Teamarbeit, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.“

Auch Andre Dacken, stellvertretender Leiter Einsatz der DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp e.V., nahm als Bootsführer an der Übung teil: „Die Anforderungen bei Dunkelheit sind enorm. Besonders die Koordination innerhalb der Suchkette und die sichere Handhabung der Ausrüstung sind herausfordernd. Solche Übungen sind essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf höchstem Niveau zu halten.“

Nach Abschluss der Übung fand ein Debriefing statt. Die Übungsleiter zeigten sich zufrieden – alle Aufgaben wurden erfolgreich erfüllt. Die konstruktive Kritik ermöglichte es den Teilnehmern, ihre Vorgehensweise zu reflektieren und wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsätze zu gewinnen.

Die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp e.V. bedankt sich beim DLRG Bezirk Kreis Wesel für die professionelle Organisation der Nachtübung. Die gesammelten Erfahrungen werden in die weitere Ausbildung einfließen und dazu beitragen, die Sicherheit auf und am Wasser weiter zu verbessern.

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